Erweiterung der Standards und Richtlinien zum Thema Migration und Integration

13.08.2015

Der Schweizerische Fachverband Mütter- und Väterberatung (SF MVB) will die Arbeit der Mütter- und Väterberaterinnen in der Beratung von Familien mit Migrationshintergrund stärken. Damit sollen die Beraterinnen mehr Familien erreichen und diese zielgerichteter unterstützen können. Das Projekt zielt daher auf eine verbesserte Bekanntmachung und Nutzung von bestehenden Informationsangeboten und -kanälen bei den Fachpersonen und Spezialisten und Spezialistinnen.

Basierend auf aktuellen Materialien und Empfehlungen für die Arbeit mit Migrationsfamilien erarbeitet der SF MVB zusammen mit Fachpersonen aus den Bereichen Mütter- und Väterberatung und Integration ein Modul "Integration und Migration", welches direkt in der Mütter- und Väterberatung eingesetzt werden kann. Das Modul wird dabei in das bestehende Qualitätsmanagementsystem "Standards und Richtlinien in der Mütter- und Väterberatung" integriert. Damit erhält das Thema Integration einen festen Platz im Referenzsystem der Mütter- und Väterberatung. Das Projekt wird im Rahmen des Integrationsdialogs Aufwachsen der Tripartiten Agglomerationskonferenz (TAK) durch das Staatssekretariat für Migration finanziell unterstützt.

Die Qualitätssicherung für den Fachbereich Mütter- und Väterberatung

Die Mütter- und Väterberatung ist in der Schweiz flächendeckend verankert und ein tragendes, strukturelles Netz. Sie ist lokal gut mit anderen Angeboten vernetzt, weshalb sie sich als Multiplikator eignet. Um die Qualität der Mütter- und Väterberatung in der Schweiz zu stärken, entwickelte und pflegt der SF MVB die "Standards und Richtlinien in der Mütter- und Väterberatung" – ein Qualitätsmanagementsystem basierend auf Good Practice Beispielen. Es wird seit drei Jahren von der grossen Mehrheit der deutschsprachigen Trägerschaften angewendet. Eine Adaption für die französisch- und italienischsprachige Schweiz wird aktuell geprüft. Die neue und überarbeitete Auflage wird gegen Ende 2015 an die AbonnentInnen verteilt werden.

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