Die Statistik der Mütter- und Väterberatung

Der Schweizerische Fachverband Mütter- und Väterberatung startet das Projekt "Statistik der Mütter- und Väterberatung". Die ersten Anbieter der Mütter- und Väterberatung erfassen seit 2017 gemäss der Kernstatistik . Sie möchten auch Daten liefern? Dann wenden Sie sich an uns!

Aktuell: Erhebung "Profil der Anbieter der Mütter- und Väterberatung in der Schweiz

Im Projekt Statistik wurde erneut eine Erhebung zum Profil der Anbieter der Mütter- und Väterberatung schweizweit durchgeführt und Informationen zur Struktur, Kennzahlen und Leistungsangebot der Mütter- und Väterberatung gesammelt. Dies ermöglicht eine aktuelle Übersicht über die Organisation und die Angebotsentwicklung. Die zentralen Ergebnisse wurden in einem Beitrag im Clic November 2020 veröffentlicht. Ein vertiefendes Factsheet mit den Ergebnissen folgt.

Im Projekt "Statistik" führt der SF MVB zwei Teilprojekte durch:

  • Auswertung von Daten zu den Beratungen und den beratenen Familien ("Statistik Mütter- und Väterberatung")
  • Auswertung von Daten zur Organisation und Struktur der MVB-Anbieter in der ganzen Schweiz ("Profilblatt der Anbieter in der Mütter- und Väterberatung")

Ab 2020 werden diese zwei Teilprojekte in einem abwechselnden 2-Jahres-Rhythmus durchgeführt, das heisst:

  • 2020 wird die Erhebung und Auswertung zum Profil der MVB-Anbieter erneut durchgeführt. Dabei werden schweizweit bei allen MVB-Anbietern Informationen zur Organisation und Struktur, Finanzierung, Stellenprozenten etc. für das neue Anbieter-Profilblatt erhoben (der Aufruf zur Mitwirkung folgt im Mai 2020). 
  • 2021 wird zum nächsten Mal die Auswertung zu den Beratungsleistungen und beratenen Familien vorgenommen (auf Basis der Daten 2020). Informationen dazu folgen zu gegebener Zeit. 

Wir begleiten Sie auch in der Zwischenzeit gerne bei Fragen zur Statistik, zur Datenerfassung oder zur Qualität ihrer Daten.

Hintergrund des Projekts "Nationale Statistik zur Mütter- und Väterberatung":

Die Sichtung der statistischen Daten, die in der Mütter- und Väterberatung erhoben werden, macht deutlich, dass die Datenerhebung Es gibt kaum vergleichbare Daten zu den Familien und Kindern, die beraten werden oder zu den Beratungsinhalten. Dies wäre jedoch sehr wichtig um zu verstehen, wer mit der Mütter- und Väterberatung überhaupt erreicht wird und in welchem Mass. 

Die Verfügbarkeit von vergleichbaren Daten zur Tätigkeit der Mütter- und Väterberatung wäre sehr wichtig, um zu verstehen und zu kommunizieren, welche Leistungen die MVB schweizweit erbringt und welche Familien dadurch erreicht werden.

Um startete der Schweizerische Fachverband Mütter- und Väterberatung 2015 das Projekt „Statistik Mütter- und Väterberatung“ mit einem Workshop, an dem sich verschiedene Anbieter der Mütter- und Väterberatung trafen, um die folgenden Fragestellungen zu diskutieren:

  1. Welche Fragestellung möchten wir in Zukunft beantworten können?
  2. Welche Indikatoren können diese Fragestellungen beantworten
  3. Welche Herausforderungen und welche Chancen gibt es?
  4. Wie könnte der Prozess gestaltet werden?

Basierend auf den Resultaten des Workshops sowie basierend auf der Testphase September bis November 2016 sind die Indikatoren der künftigen Statistik entwickelt worden. Ab Januar 2017 erfassten die ersten Anbieter der Mütter- und Väterberatung die Indikatoren gemäss Kernstatistik. Dies mit dem Ziel, dass sich zunehmend mehr Organisationen beteiligen und schliesslich aussagekräftige Zahlen für die gesamte Schweiz (inkl. Romandie und Tessin) vorliegen.

Dokumente: