Mütter- und Väterberatungsstellen begehen den Tag der Kinderrechte

„Mütter- und Väterberatung – gemeinsam in der Frühen Kindheit» lautet das Motto zum diesjährigen Weltkinderrechtstag. Damit unterstützt die Mütter- und Väterberatung Art. 28 und 29 der UN-Kinderrechtskonvention: Sie halten den obligatorischen und unentgeltlichen Besuch der Grundschule für alle Kinder fest.

Bildung beginnt allerdings nicht erst ab der Grundschule, sondern bereits ab Geburt. Dieses umfassende Bildungsverständnis vertritt auch der Orientierungsrahmen für frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung, das nationale Referenzwerk zu den Bedürfnissen und Rechten von Kleinkindern von 0 bis 4 Jahren. Er zeigt auf, wie Kinder sich von Anfang an ein Bild von der Welt machen und ihre eigenen Bildungsprozesse aktiv gestalten.

Erwachsene können diese Aneignungstätigkeit des Kindes nicht beeinflussen, sie aber kompetent begleiten. Dazu gehören z.B. die Gestaltung der Lernumgebung des Kindes sowie die Gestaltung von Interaktionen mit anderen.

Mütter- und VäterberaterInnen können ebendiese Tätigkeit der Eltern oder anderer Bezugspersonen begleiten und mit ihrem Fachwissen unterstützen. Sie begleiten die Eltern-Kind-Beziehung von Beginn an und fördern diese gezielt.

Mit verschiedenen lokalen Aktionen, durchgeführt von den Beratungsstellen vor Ort, zeigt die Mütter- und Väterberatung am Tag der Kinderrechte in der ganzen Schweiz auf, welche Leistungen sie erbringt und wie sie das Recht auf Bildung ab der Geburt fördern kann.