Frauen*streik 2019

Der Schweizerische Fachverband der Mütter- und Väterberatung unterstützt den Frauenstreik vom 14. Juni 2019. Wir fordern unsere Mitglieder auf, nach ihren Möglichkeiten und Bedürfnissen am Streik mitzuwirken und auf die Anliegen aufmerksam zu machen.

Die Mütter- und Väterberatung vereint typische Eigenschaften von Frauenberufen: Care-Arbeit, tiefe Löhne, wenig Karriere-Möglichkeiten und – vor allem historisch bedingt –viel unbezahltes Engagement. Nach wie vor arbeiten in der Mütter- und Väterberatung fast ausschliesslich Frauen, weshalb die Sensibilität und die Betroffenheit gegenüber diesen Themen sehr gross sind. 

Daher stellt der Schweizerische Fachverband der Mütter- und Väterberatung drei Forderungen auf:

  • Höhere Löhne
  • Stärkung der Care Arbeit
  • Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf

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Mitmachen – aber wie?
Je vielfältiger der Frauenstreik wird, desto besser! Die Möglichkeiten sind unzählig und reichen von der Arbeitsniederlegung (aber bitte die rechtlichen Rahmenbedingungen oben beachten!), über verlängerte Pausen am Arbeitsplatz, Aufhängen von Fahnen und Besen aus den Fenstern oder das Tragen symbolischer Frauenstreik-Zeichen. 
Mütter- und Väterberatende können den Frauenstreik so unterstützen:

  • Kleidung in der Farbe Lila tragen, T-Shirts oder Halstücher mit Streiksymbolen oder Slogans tragen 
  • In den Beratungsstellen werden Plakate, Fahnen oder Transparente an Fenster oder Balkonen aufgehängt
  • In den Beratungsstellen werden Plakate mit dem Slogan und den Symbolen des Frauenstreiks aufgehängt. 
  • Die Beratenden machen in den Beratungen auf die Themen des Frauenstreiks aufmerksam: Sie thematisieren vor allem Gleichstellungsfragen und die Forderungen des SF MVB

Nationale Fixpunkte: 

Um 11 Uhr gibt es ein gemeinsames Zeichen am Arbeitsplatz  und um 15.30 Uhr treffen sich die Streikenden zu regionalen Kundgebungen und zu Festen. 


Mitmachen – aber wo?

Am 14. Juni werden in der ganzen Schweiz Kundgebungen, Demos und andere Aktionen stattfinden. Lokale Kollektive, Gewerkschaften und andere Organisationen stellen dazu ein Programm auf die Beine: laut, stark und festlich!
Informieren Sie sich bei Ihren lokalen Kollektiven, was wann wo stattfindet.